Aktuelle Informationen und Medienbeiträge

Informationen aus unserem Alltag für Sie

  • 22.05.2024
    MYELITIS TRANSVERSA als Impfschaden nach der Verabreichung von Vector-Impfstoff anerkannt

    Unsere Mandantschaft wurde Ende Mai 2021 gegen Covid-19 mit dem Vector-Impfstoff geimpft. Nach ca. 10 Tagen postvakzinal setzten massive Kopfschmerzen ein, die ca. 2 Wochen anhielten. Eine Sinusvenenthrombose wurde mittels CT-Untersuchung und Labordiagnostik ausgeschlossen.

     

    Nach ca. einer Woche stellte sich ein Harnverhalt mit starken Flankenschmerzen ein. Das bereits bestehende Restless-legs-Syndrom verstärkte sich erheblich.

     

    Drei Tage später entwickelte sich eine Schwäche in den Beinen, die eine notfallmäßige stationäre Aufnahme erforderlich machten.

     

    Hier wurde eine Myelitis transversa mit sensomotorischer Querschnittssymptomatik diagnostiziert. Es kam zu einer Mastdarmlähmung und Anbringung eines Blasendauerkatheters.

     

    Im Kernspintomographen waren ausgedehnte Veränderungen im Rückenmark sichtbar.

     

    Unser Mandant stellte einen Antrag auf Anerkennung des Impfschadens. Das Versorgungsamt holte ein externes Gutachten ein.

     

    Der Sachverständige führt aus: Akute Myelitiden sind sehr selten, jedoch eine durchaus bekannte Komplikation unterschiedlicher Impfungen. Ähnlich wie bei der post- oder parainfektiösen Myelitis beträgt die Latenz meist 5 Tage bis 6 Wochen bei dominierendem zentromedullären Läsionstyp; oft über mehr als 2 Rückenmarkssegmente.

     

    Ein Teil der Paresen bildete sich zurück.

     

    Der Sachverständige bestätigte den Impfschaden mit folgender neurologischer Diagnose: Zustand nach longitudinaler Myelitis mit residueller Gangunsicherheit, Restless-Legs-Syndrom, aktiviert durch longitudinale Myelitis.

     

    Das Versorgungsamt erkannte den Impfschaden mit folgenden Gesundheitsschäden an:

    Residuelle Gangunsicherheit nach longitudinaler Myelitis, behandlungsbedürftiges Restless-legs-Syndrom.

    Mehr lesen
  • 14.03.2024 - RAin Anja Dornhoff
    Erneut Narkolepsie nach Schweinegrippeimpfung anerkannt

    Auch wenn die Verabreichung der Schweinegrippeimpfung schon 15 Jahre zurückliegt, so haben wir es geschafft außergerichtlich die Narkolepsie als Impfschaden anerkannt zu bekommen.

     

    Unsere Mandantin war bei Verabreichung der Schweinegrippeimpfung im November 2009 10 Jahre alt. Erste Tagesmüdigkeitszeichen, Abgeschlagenheit und Konzentrationsstörungen traten im Jahr 2012 auf. Die Tagesmüdigkeit war so gravierend, dass sich unsere Mandantin nach dem Schulunterricht sofort hinlegen musste. Es stellte sich eine unstillbare Müdigkeit mit Einschlafattacken bei monotonen Handlungen – wie das Verlesen längerer Texte in der Schule – ein.

     

    Zunächst wurde die Erkrankung ärztlicherseits nicht erkannt. Die Erkrankung war auch in Ärztekreisen relativ unbekannt. Selbst ein Schlafmediziner schob 2016 die Symptomatik auf Eisenmangel und auf die Pubertät. Eine weitere Abklärung der Symptomatik – trotz intensiver Ausprägung - erfolgte ausdrücklich nicht.

     

    Erst 2017 wurde die Erkrankung „Narkolepsie“ in einem anderen Schlaflabor diagnostiziert.

     

    Im Jahr 2020 traten Kataplexien hinzu, so dass das Vollbild der Narkolepsie Typ 1 vorlag.

     

    Der Antrag auf Anerkennung des Impfschadens wurde im Dezember 2021 gestellt. Zunächst wurde mit Bescheid im Juni 2022 abgelehnt.

     

    Wir legten daraufhin Widerspruch ein und es erfolgte im März 2024 Abhilfe.

     

    Der Impfschaden wurde anerkannt und sofort ein GdS von 70 gewährt.

     

    Das Auftreten der Narkolepsie nach der Schweinegrippeimpfung wurde zunächst von dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) als nicht wahrscheinlich angesehen. Im Laufe der Zeit änderte das PEI seine Auffassung aufgrund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse. Auch das zeitliche Fenster, ab wann ein kausaler Zusammenhang vereinbar ist, erweiterte sich.

     

    Wir können nur raten, durchzuhalten und an Ihren Ansprüchen auf Anerkennung Ihres Impfschadens festzuhalten.

    Mehr lesen
  • 16.01.2024 - RAin Anja Dornhoff
    Wichtiger Hinweis: Latenzzeitverkürzung für Thrombozytopenie bei vektorbasierter Zweitimpfung gegen Covid-19

    Unser Mandant wurde zweimal mit dem Vektorimpfstoff geimpft. Einen Tag nach der 2. Impfung bildete sich eine schwere Sinusvenenthrombose. Er wurde sofort bei stärksten Kopfschmerzen mit Übelkeit und generalisierten tonisch klonischen epileptischen Anfällen stationär aufgenommen.

     

    Die Diagnose lautete: Strukturelle Sinusvenenthrombose infolge der Sinusvenenthrombose bei vakzininduzierter immunvermittelter thrombotischer Thrombozytopenie bei Zustand nach vektorbasierter Impfung.

     

    Unser Mandant stellte Antrag auf Anerkennung des Impfschadens.

     

    Das Versorgungsamt holte ein hausexternes Gutachten ein.

     

    Der Sachverständige stellte den Kausalzusammenhang zwischen den zwei verabreichten Vektorimpfstoffen und dem Eintritt der Thrombozytopenie mit dem Hinweis her, dass sich die sonst übliche Latenzzeit von mindestens 4 Tagen bis 30 Tagen auf Stunden nach Applikation der 2. Impfung verkürzen kann.

     

    Dies bedeutet: Das Robert-Koch-Institut nimmt üblicherweise bei Gabe einer vektorbasierten Impfung eine Latenzzeit ab 4 Tagen für die Entwicklung einer vakzininduzierten thrombotischen Thrombozytopenie an. Bei einer Wiederholungsimpfung auf Vektorbasis kann sich die Latenzzeit jedoch auf Stunden verkürzen.

     

    Aufgrund des Sachverständigengutachtens erkannte das Versorgungsamt schließlich die epileptischen Anfälle durch Sinusvenenthrombose und eine medikamenteninduzierte Depression infolge der Epilepsiebehandlung an. Die von unserem Mandanten geltend gemachte Polyneuropathie wurde nicht als impfinduziert

    Mehr lesen
  • 13.12.2023 - RAe Dornhoff & Arnal
    Reform des sozialen Entschädigungsrechts ab 2024
    • Der Gesetzgeber hat das soziale Entschädigungsrecht reformiert. Am 1. Januar 2024 tritt das neue SGB XIV in Kraft. In diesem neuem Gesetz wird das bisher auf mehrere Gesetze (Opferentschädigungsgesetz, Bundesversorgungsgesetz, etc.) verstreute soziale Entschädigungsrecht in einem Gesetz (SGB XIV / Sozialgesetzbuch XIV) zusammengefasst.

    Mehr lesen
  • 23.06.2023 - Bonner Generalanzeiger - Dr. Martin Wein, 21.06.2023
    Mehrere Organe entzündet - Bonner Student fordert Schmerzensgeld nach Covid-Impfungen

    Bonn. Von einer Tachykardie, einer Hashimoto-Thyreoiditis oder der Post Exertion Malaise hatte der Student aus Bonn bis Anfang vergangenen Jahres noch nie etwas gehört. Mitte März bescheinigte ein Untersuchungsbericht der Sport- und Rehabilitationsmedizin am Universitätsklinikum Ulm dem 25-Jährigen genau diese Leiden: ständiges Herzrasen, eine chronische Entzündung der Schilddrüse und eine Verschlimmerung der Symptome nach geringster Belastung. Und das ist nur ein Teil seiner Dauerbeschwerden.

    Bonner Generalanzeiger - Dr. Martin Wein, 21.06.2023

    Mehr lesen
  • 21.06.2023 - DER SPIEGEL, 27.05.2023 Ein Interview von Maik Großekathöfer und Katja Thimm
    Die Leute werden von Ärzten zum Teil nicht ernst genommen!


    Die Anwältin Anja Dornhoff vertritt mutmaßliche Covid-19-Impfopfer, die Entschädigung vom Staat und Schadensersatz von den Pharmakonzernen verlangen. Hier sagt sie, was sie ihren Klienten rät und welche Erfolgschancen sie haben.

    (DER SPIEGEL, 27.05.2023 Ein Interview von Maik Großekathöfer und Katja Thimm)

    Mehr lesen
  • 20.03.2023
    Covid-Impfung „Das macht mich nur noch fassungslos“

    Impfschäden sind selten, aber sie kommen vor. 285 Fälle wurden mittlerweile von deutschen Behörden anerkannt. Doch oft genug fühlen sich Betroffene sehr allein gelassen.

    Von Christina Berndt (Süddeutsche Zeitung vom 23.3.2023)

    Mehr lesen
  • 19.01.2023 - RAin Anja Dornhoff
    Post-Vac-Syndrom nach Covid-19-Impfung zunehmend

    Derzeit nehmen die Fälle der Betroffenen, die ein Post-Vac-Syndrom nach einer Impfung gegen Covid-19 entwickelt haben, zu.

     

    Das Post-Vac-Syndrom äußert sich in einer Vielzahl verschiedener Symptome, die zunächst als unspezifisch gelten und weder einer konkreten bekannten Erkrankung ärztlicherseits zugeordnet noch zunächst miteinander in Verbindung gebracht werden können.

    Mehr lesen
  • 19.01.2023 - RAin Anja Dornhoff
    Narkolepsie nach der pandemischen Influenza (Schweinegrippeimpfung) außergerichtlich in kurzer Zeit anerkannt

    Unsere im Jahr 1978 geborene Mandantin wurde Ende Oktober 2009 gegen die pandemische Influenza geimpft.

     

    Mit Antrag vom Mai 2012 begehrte unsere Mandantin die Anerkennung des Impfschadens nach den §§ 60, 61 IfSG wegen Narkolepsie mit Kataplexien.

    Mehr lesen
  • 19.01.2023 - RAin Anja Dornhoff
    Immunthrombozytopenie (ITP) nach Impfung gegen Covid-19 im Oktober 2022 anerkannt

    Unser Mandant wurde am 11. Mai 2021 das erste Mal gegen Covid-19 geimpft.

     

    Am 4. Juni 2021 traten Hämatome und Petechien (kleine, stecknadelkopfgroße Einblutungen in der Haut) sowie Blutauflagerungen im Stuhl auf.

    Mehr lesen

Medienbeiträge

Filmbeitrag von Servus TV zum Thema „Impfschäden“mit Rechtsanwältin Anja Dornhoff.

Filmbeitrag von RTL zum Thema „Narkolepsie“ mit Rechtsanwältin Anja Dornhoff.

Filmbeitrag von ARTE / Vox Pop zum Thema „Impfstoffe: Für oder gegen eine Impfpflicht“ mit Rechtsanwältin Anja Dornhoff.

Filmbeitrag von exakt TV zum Thema „Impfschäden“ mit Rechtsanwältin Anja Dornhoff.

„Immun! Die Geschichte des Impfens“ ein Film von Marco Giacopuzzi (Hessischer Rundfunk) mit Rechtsanwältin Anja Dornhoff (ab ca. Minute 38).

Zeitungsartikel